Andere werden deutlicher und bezeichnen die teilweise mehrere Minuten dauernden Gesänge auf der Südtribüne als „Dauergejodel“. „Seitdem es diese unerträgliche USP-Gruppierung mit ihrem spielsituationsunabhängigen und monotonem Dauersupport gibt, ist eine Verschlechterung der Stimmung am Millerntor unüberhörbar. Nichts nervt den Fußballfan mehr als einfallsloser Dauersupport, der weder der Mannschaft, noch den anderen, echten (!) Fans hilft.“Ähnliche Vorwürfe kennt wahrscheinlich jede größere Szene in der Republik. Es ist immer wieder erstaunlich und entlarvend zu gleich wie der Otto-Normal-Fan gestrickt ist. Während mehrstrophige Schlager oder grenzdebile Chartstürmer ohne Probleme auch volltrunken kurz vor der Komagrenze noch fehlerfrei mitgeträllert werden können, soll es im Stadion an der Komplexität von Fangesängen scheitern, weshalb auch alternativ gerne vom "monotonen" Dauersupport gesprochen wird.
Warum ist das Fanvolk nicht einfach so ehrlich und sagt, dass es keinen Bock auf Support hat und der Schnack mit dem Kollegen, das Bier, die Bratwurst und natürlich auch das Spiel als wichtiger empfindet? Warum ist man so dreist und bezeichnet die Bemühungen Dritter als "monoton" und "einfallslos"? Wer derart wenig Respekt zollt, hat selbst keinen Respekt verdient. Daher haben vielleicht Anhänger des "Ultras! Just Fans" - Slogans antworten auf diese Fragen...
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