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Dienstag, 22. März 2011

Wenn Nazis sich tätowieren lassen…


Wo liegt eigentlich dieses "Deutschlanb"?

via lawblog

Sonntag, 20. März 2011

Doku-Empfehlung: "Kaufen für die Müllhalde"

So, jetzt legt bitte die Vorurteile über verbissene Öko-Aktivisten ab und schaut euch die verlinkte Doku an. Es geht um die "geplante Obsoleszenz", die absichtliche Nicht-Haltbarkeit von Produkten, um die Wirtschaft immer weiter wachsen zu lassen. Klingt absurd, ist aber die bitte, logische Konsequenz in unserer kapitalistischen Konsumgesellschaft. Seht selbst:



"Es geht nicht darum Bedürfnisse zu befriedigen, allein das Wachstum zählt!"

Die offizielle Beschreibung:
"Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone -- bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen. Die bewusste Verkürzung der Lebensdauer eines Industrieerzeugnisses, um die Wirtschaft in Schwung zu halten, nennt man "geplante Obsoleszenz". Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: "Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft". Gestützt auf mehr als drei Jahre dauernde Recherchen, erzählt die Dokumentation die Geschichte der geplanten Obsoleszenz. Sie beginnt in den 20er Jahren mit der Schaffung eines Kartells, das die Lebensdauer von Glühbirnen begrenzt, und gewinnt in den 50er Jahren mit der Entstehung der Konsumgesellschaft weiter an Boden. Heute wollen sich viele Verbraucher nicht mehr mit diesem System abfinden. Als Beispiel für dessen verheerende Umweltfolgen zeigt die Dokumentation die riesigen Elektroschrottdeponien im Umkreis der ghanaischen Hauptstadt Accra. Neben diesem schonungslosen Blick auf die Wegwerfgesellschaft stellt Filmemacherin Cosima Dannoritzer auch die Lösungsansätze von Unternehmern vor, die alternative Produktionsweisen entwickeln. Und Intellektuelle mahnen an, die Technik möge sich auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückbesinnen, auf die dauerhafte Erleichterung des Alltags ohne gleichzeitige Verwüstung des Planeten."

Und wer sich jetzt fragt, wo der Bezug zu Ultra ist, sollte den Film bis zum Schluss anschauen.

Sonntag, 28. November 2010

La Vida Ultra TV Teil 4: Waltz with Bashir

Der nächste Teil unserer Serie von Dokus und Reportagen abseits des "RTL und Co Verdummmungs TV" folgt heute mit der Arte Reportage "Waltz with Bashir"



Eines Nachts in einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur Ari von einem immer wiederkehrenden Alptraum, in dem er von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Jede Nacht, immer genau 26 Bestien. Die beiden Männer kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zu ihrem Einsatz im ersten Libanon Krieg bestehen muss. Ari ist überrascht, denn er hat jegliche Erinnerung an diese Zeit verloren. Verstört macht er sich auf, Freunde und Kameraden von damals zu besuchen und zu befragen. Er muss die Wahrheit über jene Zeit und über sich selbst herausfinden. Je tiefer Ari in seine Vergangenheit eindringt, desto klarer werden seine Gedanken und die verdrängten Erlebnisse erscheinen in surrealen Bildern...

Basierend auf realen Interviews und Ereignissen, ist WALTZ WITH BASHIR der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge. Regisseur, Autor und Produzent Ari Folman hat die Reise in seine Vergangenheit – eine Reise in die Jugendkultur der 80er Jahre und das West Beirut während des ersten Libanonkrieges – auf fantastische und packende Art visualisiert. Die israelisch-deutsch-französische Koproduktion gilt seit ihrer Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes und weiteren Festivalaufführungen als das wohl außergewöhnlichste Kinoereignis in 2008.

Quelle: http://waltz-with-bashir.pandorafilm.de/film.php



Sonntag, 21. November 2010

It's sunday, f***ing sunday!

“Look, there’s two women fucking a polar bear! … Don’t tell me these things. Not now man.”
Fear and Loathing in Las Vegas (1998)
(via if we don't, remember me.)

Wer heute nicht das Glück hat im Stadion zu sein und nicht weiss was er mit dem Sonntag anfangen soll, kann sich bei Youtube die absolute sehenswerte Doku Home in voller Länge anschauen.

Trailer:


Sonntag, 14. November 2010

Für eine andere Welt

Das Wochenende neigt sich mal wieder dem Ende entgegen und wir empfehlen Euch zum Ausklang die absolut sehenswerte Arte Reportage "Für eine andere Welt" über gesellschaftliche Aufstände der Gegenwart und deren Hintergründe. Scheisst auf das allgegenwärtige Verdummungs-TV und gönnt euch lieber mal was sinnvolles, bevor morgen wieder Schule, Uni oder Arbeit auf Euch wartet.

Weltweit gehen in den letzten Jahren wieder junge Leute auf die Straße. Sie protestieren gegen die "Verhältnisse" und für ihre politischen Überzeugungen. Was sind die Gründe für ihren Widerstand?

Griechenland, Frankreich, Dänemark, Brasilien oder China - überall auf der Welt regt sich entschiedener Widerstand. Hier der Zorn der Jugendlichen, dort die Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen, der Aufstand der vom System Ausgeschlossenen. Nie zuvor war der Geist der Revolte so stark und so verbreitet. Allein im Jahr 2009 wurden weltweit 524 Aufstände gezählt, und fast ein Drittel davon fand in Europa statt. Alle Proteste werden von jungen Menschen getragen, die ihrem Unmut über die Globalisierung Luft machen wollen.

Die Dokumentarfilmer sind nach Griechenland, Dänemark und China gefahren - zu den jungen Akteuren, um mit ihnen über ihre Gründe für die Proteste zu reden. Aus ihrer Sicht schildern sie uns die Unruhen 2008 in Griechenland und 2007 in Kopenhagen sowie die Streiks in der "Weltfabrik China" in Suzhou und Shenzhen 2010. Sie reden über ihr Engagement und ihre Erwartungen und wie sie diese Welt, verändern wollen. Soziologen aus Frankreich und anderen Ländern analysieren diese neuen Unruhen in den verschiedenen Gesellschaftssystemen. Diese kollektiven Wutausbrüche sind alle Ausdruck der Krise in den Zeiten der Globalisierung.